Lilith Geschichte:

Den folgenden Text habe ich im Cash vom 8.3.2002 gelesen. Es ist eine typische Geschichte wie sie mit Lilith in den Fischen geschehen kann.

 

Dazu eine kleine Erklärung. Lilith ist ein errechneter Punkt zwischen der Mondknoten und Mondbahn. Neuerdings arbeiten wir mit der sogenannten *oskulierenden Lilith (Erklärung untenstehend). Da wir Astrologen von einer Ekliptik aus gehen, also den Sternenhimmel von der Erde aus betrachten, werden Planenten und Gestirne scheinbar Rückläufig, diese Rückläufigkeit ist für uns Astrologen sehr wichtig weil sie uns wichtige Indizien liefert. Tatsächlich ist aber ein Planet vom Heliozentrischen System (von der Sonne aus gesehen) natürlich nie rückläufig.

 

Da aber für uns die Ekliptik wichtig ist wird durch diese immer wieder kontinuierlichen Rückläufigkeiten des Mondknotens in der Verbindung zu unserer schrägen liegenden Erdachse und dem Mond eine Lilith also oskulierend. Da dies eine extrem schwierige Rechnungsroutine ist, konnte es bisher noch kein Programm berechnen. Heute gibt es aber einige ganz wenige Programme die dies berechnen können, dank diesen Programmen können wir heute Dinge erklären die für uns früher fast unerklärlich waren.

 

Lilith steht in der Astrologie für alles was unerklärlich und suspekt ist, sie steht auch für „Mobbing“ und Dinge welche im Hintergrund im geheimen geschmiedet werden, also zum Beispiel das vorenthalten von Tatsachen. Fische steht für u.a. für Blindgläubigkeit, die Tiefe, die Angst und die Zurückgezogenheit. Kombinieren wir jetzt also: Lilith als im geheimen geschmiedete Tatsachen und Fische als das Blindgläubige Volk, dann ist die untenstehende Geschichte eine typische Lilith Fische Geschichte. Da aber wie schon erwähnt Lilith oskulierend ist „scheinbar unkontrolliert hin und her laufend“ kommt Lilith immer wieder in den Widder, und Widder steht für Kraft, Energie, mit dem Kopf durch die Wand und aufdeckenden Tatsachen. So ist es nicht verwunderlich wenn die Tatsachen plötzlich ans Licht kommen, dies ist genau so mit diesem Artikel im Cash geschehen. Lassen wir uns überraschen, es werden noch einige Dinge aufgedeckt.

 

Das Volk muss teure Steuergelder bezahlen und wird von den Expo Verantwortlichen, den Politikern mit samt unseren „Landesvätern“ hinter das Licht geführt. In der heutigen Zeit in der die meisten Medien nur noch dem linken Filz folgen ist es schwierig eine ehrliche und neutral recherchierte „Story“ zu finden. Die folgende ist aber so eine. Schamlos wird endlich mal aufgedeckt was man so gerne verschweigen würde. Solcher Journalismus soll Mut machen, dass die Blindgläubigkeit unseres Volkes immer mehr Risse bekommt und die Dinge in Zukunft besser hinterfragt werden.

 

*(Oskulierend: Die Bahn, die ein umlaufender Körper wie ein Planet oder Komet verfolgen würde, wenn er nicht Störungen unterworfen wäre, sondern nur nach dem Gravitationsgesetz von der Sonne oder einem anderen Zentralkörper angezogen würde. In diesem Fall werden die Bahnelemente oskulierende Elemente genannt und zur Berechnung von Störungen benutzt.)

 

Es grüsst ganz herzlich

Thomas Huber

Banken fressen Expo auf

Die Bundesdarlehen sind Zahlungen à fonds perdu, denn künftige Einnahmen fliessen in die Kassen der Banken.

René Sollberger

Wer glaubt, die Expo.02 sei mit den vom Nationalrat am Mittwoch bewilligten 120 Millionen Franken aus dem Schneider, der irrt. Selbst Expo- Finanzdirektor Walter Häusermann spricht von «ambitiösen Vorgaben». Mit dem neuen «Kredit» werden vor allem offene Baurechnungen beglichen. Hat die Expo ihre Tore dereinst geöffnet, verschlingt der Betrieb Tag für Tag gut eine Million, rechnet Häusermann. Weil die Kasse leer ist, muss ab Juli täglich auch eine gute Million hereinkommen, was 20000 verkauften Tickets entspricht – Montag bis Sonntag und bei jedem Wetter. Ob diese Rechnung aufgeht, steht in den Sternen. «Ich bin kein Wahrsager», sagt Häusermann.

Aber auch wenn die Sonne lacht und der Besucherstrom die hochtrabenden Erwartungen erfüllt, klafft in der Kasse ein Loch. Denn die Expo kann vorerst nicht über ihre Einnahmen verfügen. Zuerst bedienen sich die Banken, vorab UBS und CSG. Die ersten 80 Millionen werden sie einstreichen. Zurzeit fliesst die Hälfte des Erlöses aus dem Ticketverkauf an sie, ab der Eröffnung am 15.Mai jeder rote Rappen. Und dies nicht nur, bis die leidgeprüfte Expo ihre Kredite samt Zinsen abgestottert hat. Die Banken behalten auch gleich das für den Rückbau der Arteplages benötigte Geld zurück.

Die Folgen: Wenn die Schweiz nicht in den totalen Expo-Taumel fällt und die Leute nicht täglich zu Zehntausenden ins Dreiseenland pilgern, dann fehlen erneut Mittel. Gefährdet sind vor allem die Löhne der rund 6000 Expo-Angestellten, die sich 2500 Stellen teilen. «Wenn kein Geld mehr da ist, müssen wir neues beschaffen», sagt der Finanzdirektor. Die Rechnung ist einfach: Je etwa zehn Besucher bezahlen den Tageslohn eines Angestellten.

Expo-Präsident Franz Steinegger gibt sich optimistisch. Er erzählt jedem, der es hören will, dass er bereits 1,25 Millionen Tickets für insgesamt 70 Millionen Franken unter die Leute gebracht hat. Budgetiert sind 4,8 Millionen Besucher – wo- von eine Million aus dem Ausland – und Ticketeinnahmen von 297 Millionen Franken. Aber wer weiss, ob diese Zahlen realistisch sind? Kann man aus dem Vorverkauf auf eine überbordende Expo-Lust der Bevölkerung schliessen?

Nein, kann man nicht, wenn man weiss, wo die 1,25 Millionen Tickets gelandet sind: Nur 200000 wurden im öffentlichen Verkauf umgesetzt. 270000 gingen an Schulen. Das Gros (760000) kauften Unternehmen und der Bund. Diese Tickets werden an Mitarbeiter verschenkt oder in Aktionen an Kunden abgegeben. Die grössten Posten kauften die SBB (120000), die Raiffeisenbanken (100000) und die Migros (80000), gefolgt von Swisscom, CSG, Coop, Roche und ABB.

Die Vorverkäufe geben den notorischen Gegnern Recht

Angesichts dieser Vorverkaufsdaten fühlt sich SVP-Präsident Ueli Maurer – ein notorischer Expo-Gegner – bestätigt. Er glaubt zu wissen, dass sich weder Bauern noch Gewerbler für den Grossanlass in der Westschweiz interessieren. Unter 5000 Bauern im Kanton Zürich habe seine Partei gerade mal 15 Expo-Eintritte verkauft. Auch dem Gewerbeverband sei es nicht gelungen, die Mitglieder zu motivieren. Tatsächlich ist der vom Gewerbeverband anfänglich in Aussicht gestellte Betrag von 15 Millionen auf ein paar hunderttausend Franken geschrumpft. Insgesamt steuert die Wirtschaft 320 Millionen bei statt der vom Hayek- Bericht 1999 veranschlagten 450 Millionen oder gar der vom Bund erhofften 800 Millionen.

Umgekehrt wird der Bund jetzt wesentlich mehr als die ursprünglich geplanten 130 Millionen zu tragen haben, nämlich rund eine Milliarde (zwei Drittel der Expo- Kosten). Das sind 300 Franken pro Steuerzahler. Was der Bundesrat dem Parlament ständig als «Darlehen » verkauft, sind in Wirklichkeit Beiträge à fonds perdu. Daraus macht niemand einen Hehl. Auf die Frage, ob er je etwas zurückzahlen könne, sagt der Finanzdirektor einmal mehr: «Ich bin kein Wahrsager.»

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