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Drogenproblem Das
Problem kann nur durch Prävention oder Verhinderung ansatzweise gelöst werden und
zwar in die Übernächste Generation hinein, für die jetzige junge
Generation ist es bereits zu spät. Bereits Abhängigen kann bestenfalls
ein Entzug und die Wiedereingliederung in unsere Gesellschaft etwas
bringen. Gehen wir nun auf die einzelnen „Lösungen“ welche unsere
Drogenpolitik verfolgt, sowie solche die ich als sinnvoll erachte etwas näher ein. Legalisierung: Wenn
ich das höre dreht sich mir fast der Magen um. Die Hemmschwelle für
schwere Drogen würde mit Sicherheit tiefer fallen als sie jetzt
schon ist. Es ist so wie im Spielfilm „denn sie wissen nicht was sie
tun“. Könnten wir einfach an einem Kiosk oder von mir aus einem
Hanfladen etwas „Koks“ kaufen, würden mit Sicherheit mehr Menschen zu
Drogen greifen, den wenn etwas nicht verboten ist, kann es auch nicht so
schlimm sein. Aber mein Gott, Kokain ist eine der schlimmsten wenn nicht
DIE schlimmste Droge überhaupt. Ich werde weiter unten noch auf das warum
und wie der Wirkungsweisen der Drogen eingehen. Es gibt leider Gesetze die
einfach sein müssen, wenn auch nur um den Menschen vor sich selber zu schützen,
dazu gehört das Drogenverbotsgesetz unbedingt. Sicherlich hält es viele
Menschen davon ab Drogen aus Neugierde zu nehmen weil es ihnen einfach zu
mühsam ist daran zu kommen. Dazu kommt noch, dass viele Menschen einem
Drogendealer nicht trauen und daher lieber nichts nehmen als evtl. etwas
verunreinigtes, hiermit wird also eine unbewusste wunderbare Prävention
geleistet. Durch die Legalisierung würde auch die Kriminalität der
Drogen Grossverteiler und Produzenten nicht tiefer werden, denn das
Drogengeschäft ist fest in den Händen der Maffia und daran wird auch
eine Legalisierung nichts ändern, im Gegenteil, sie könnten noch mehr
absetzten und ihre Dreckgeschäfte auch noch „legal“ ausüben. Verbot Nun auch das Verbot bringt natürlich keine wirkliche Lösung, den Beweis sehen wir Tag täglich Millionenfach bestätigt. Wer wirklich Drogen nehmen will, der nimmt sie so oder so. Interessanterweise nehmen meist junge Leute Drogen die sich sicher sind, damit umgehen zu können. Menschen mit Angst vor der Sucht lassen meist die Finger davon. Auf dieses Thema werde ich aber in meinem nächsten Kapitel kommen. Bund & Kanton wollen den richtigen Umgang mit Drogen lernen Da sieht man mal wieder dass Leute über etwas sprechen wovon sie keine Ahnung haben. Argumente wie: „Es ist ähnlich wie mit dem Alkohol, es ist auch nicht jeder ein Alkoholiker der Alkohol trinkt“ sind so naiv, dass es kaum zu glauben ist. Man stellt sich auf den Standpunkt: Wir können die Drogen nicht verhindern, also lehren wir sie lieber den richtigen Umgang dass sie nicht zu schwer Abhängigen werden. Es ist aber zu sagen, dass nicht der Umgang mit der Droge süchtig macht, sondern DIE Droge schlechthin, tolerieren wir die Drogen, haben wir bereits einen Kampf und damit auch eine Mögliche Drogenminimalisierung in eine nächste Generation verloren. Neuerdings gibt es bereits Anlaufstellen, wo Jugendliche ihre Drogen auf den Reinheitsgehalt überprüfen lassen können, eine solche Massnahme ist mehr als nur fraglich, denn ganz eindeutig wird hier der Drogenkonsum toleriert und die Hemmschwelle sinkt dadurch beträchtlich. Das schlimme dabei ist aber, dass es eine Kapitulation der Drogenpolitik ist, da kommt doch automatisch die Frage auf, weshalb das so ist und wer davon profitiert, ich möchte dies mal so im Raum stehen lassen. Die Message muss in Richtung Aufklärung bewegt werden, es muss genau erklärt werden WARUM man die Hände komplett von den Drogen lassen soll. Wir leben in einer Gesellschaft die so viel weis wie noch nie zuvor, aber das warum fehlt leider immer öfter, man begnügt sich damit etwas zu wissen, ich beobachte dieses Phänomen zunehmend in meinen Kursen, Wissen ja, warum nein! Ich bin eigentlich kein Anhänger von Mächten die mit Angst regieren: Beispiele sind: Religionen (wenn Du nicht dies und jenes machst kommst Du nicht .....etc.) und Versicherungen (stellen Sie sich einmal vor Ihre Wohnung steht plötzlich unter Wasser, haben Sie mal an Ihre finanziellen folgen gedacht etc). Aber hier muss Angst gemacht werden, denn Angst hat die grösste Macht der Welt. Diese Macht geht sogar über das Irdische hinaus. Warum sind wohl Menschen fähig sich selber zu opfern wenn sie nicht Angst vor den „Nachher“ haben. Drogenabgabe an Abhängige: Dieses Projekt verschlang viel Steuergelder und hat nur sehr wenig gebracht. Es war wieder ein so typischer linker Vorstoß. Die ganze Sache wurde mehr unter sozialen als unter Wissenschaftlichen Aspekten durchgeführt. Es wurde einseitig informiert und eine fundierte Studie über den Nutzen der ganzen Sache fehlte. Die Schweiz wurde für diesen Versuch international gerügt, das Unverständnis war gross. Grundsätzlich braucht es sicherlich mehr Studien aber diese müssen unbedingt fundiert und genau überwacht sein. Es ist mir allerdings klar, dass dies mit Drogensüchtigen kaum möglich ist. Aus Angst davor, dass bei dem Versuch viele Drogenabhängige wieder aussteigen würden, hat man sie meist nur nach ihrer weiteren Ausserhalb des Versuchs genommenen Drogen befragt, es wurde nur selten eine Blutprobe genommen. Jeder der schon mal mit Drogensüchtigen zu tun hatte weiss, dass kaum ein Wort wahr ist von dem was sie sagen. Ausserdem wurde der Versuch auf die Heroin Abhängigen reduziert was ein fataler Fehler ist. Kaum einer weis um die seelischen Wracks der Kokain abhängigen. Da aber Kokain eher aufputschend wirkt, wird diese Droge oft in der Geschäfts und Party Welt eingenommen. Dort sind die Leute dann einfach gut drauf oder besonders leistungsfähig. Deshalb ist die Droge nicht so medienwirksam und wird auch entsprechend vernachlässigt. Die Kokain und Crack „Leichen“ sehen wir nicht gleichgültig auf der Strasse liegen, nein diese sehen wir bei Psychiatern und Psychiatrischen Kliniken. Einen kritischen Wissenschaftlichen Bericht von Dr. med. Ernst Aeschbach (Psychiater in Zürich) über den Versuch der Heroinabgaben an schwerst süchtige finden Sie hier. Erklärungen und Lösungsvorschläge: Durch unsere abstrakte, falsche und diffuse Drogenpolitik ist die Hemmschwelle zu stärkeren Drogen wie Extasy und Kokain sehr stark gesunken. Mir graut es wenn ich denke was da noch auf zu kommen wird. All das Leid und die psychischen Wracks die u.a. durch diese fast schon strafbar falsche Drogenpolitik entstehen werden. Ich bin kein Prophet wenn ich Ihnen sage, dass die Heilungs und Krankenkassen Kosten ins uferlose steigen werden. Sehr viel mehr Gesprächstherapeuten werden benötigt werden. Da es nicht genügend Psychiater geben wird, wird der Bund eine neues Gesetzt erlassen, dass die Krankenkassen dazu verpflichtet nun auch Psychologen zu bezahlen (was nicht generell schlecht ist, es soll nur aufzeigen dass mehr Sozialarbeiter gebraucht werden). Unser jetziges Sozialnetz wird zusammenbrechen weil es nicht mehr bezahlbar ist, die Folgen und Folgen der Folgen werden schlimmer werden als Sie es sich jetzt vorstellen können, die Krankenkassenprämien werden weiter bis hin zum Uferlosen steigen, Einfrierungen der Prämien bringen nichts weil es letztlich trotzdem bezahlt werden muss und bezahlen wird es der Steuerzahler, unsere MWSt. Ansätze werden auf Europäisches Niveau angehoben und unser Lebenstandart sinkt rapide. Ich bin kein Schwarzmaler liebe Leser, aber ich bin ein Realist. Wer glaubt das es anders kommen wird ist Lernunfähig, denn bisher hat unsere Politik in Finanzfragen noch nie die Wahrheit gesagt und alles wurde teurer als es ursprünglich versprochen wurde oder als wir abgestimmt hatten. Wie können wir dem ein wenig entgegenwirken? Ich sagte Ihnen schon, dass es für unsere kommende junge Generation in Punkto Drogenpolitik bereits zu spät ist und wir uns auf die nächste Generation konzentrieren müssen die jetzt geboren wird. Dazu ist ein Umdenken bei allen heutigen Generationen nötig, dies kann nur durch eine richtige Aufklärung geschehen. Es braucht Menschen mit Mut, Mut dass zu sagen was sie mit den Drogen erlebt haben, es braucht die Medien die korrekt informieren, auch wenn es nicht so spektakulär ist, es braucht Menschen die im Internet die Botschaft verkünden. Das Internet ist ein fast „rechtsfreier“ Raum in dem die freie Meinungsäusserung herrscht. Endlich können sich Menschen die etwas zu sagen haben, der ganzen Welt mitteilen. Ich stelle meine Texte auch jedem Menschen der sie haben will zur freien Verfügung. Verbreitet die Botschaft, kämpft gegen die Drogen und schafft Aufklärung und Wahrheit. Wie wirken Drogen? Hier werde ich die einzelnen Wirkungsarten und ihre FOLGEN erklären. Dass ist das wichtigste überhaupt. Wenn man weis, was die Drogen für Gefühle hervorrufen, nützt es nur etwas zur Drogenförderung. Einschränkend kann die Erklärung nach dem Nachher wirken. Die Folgen von Drogenkonsum sind teilweise verheerend. Als ich in meinem Umfeld die Leute fragte ob sie denn wissen wie Drogen wirken und was sie anrichten würden, war ich erstaunt drüber, dass kein Mensch wusste was im Körper eigentlich genau vor sich geht und weshalb es u.a. die Psyche zerstört. Selbst Chemielaboranten hatten keine Ahnung, ich habe in meinem Umfeld eigentlich fast ausschliesslich studierte oder sehr intelligente Menschen und trotzdem wusste kaum einer Bescheid. Da wusste ich, dass die Drogenpolitik so falsch ist wie sie nur sein kann. Da entschloss ich mich, einen Teil meines Lebens dem Kampf gegen die Drogen zu widmen. In einem der Gespräch die ich mit Fachpersonen führte, sagte mir mal ein Psychiater: Wissen Sie, ich habe oft jungen Menschen die auf die Frage nach Drogenkonsum sagen: Ach eigentlich „NUR“ Marihuana, Extasy, Amphetamine, etwas Koks aber eigentlich nichts hartes. Spätestens da wusste ich, dass etwas ganz und gar nicht stimmt und dass dringend Aufklärung nötig ist. Alkohol Oft angeführt von Drogen - Liberalisierungs – Befürwortern wird, dass Alkohol eine schlimmere Droge als Haschisch sei. Dies ist nur bedingt richtig, kann aber nicht ganz von der Hand gewiesen werden. „Gras“ und nicht Alkohol ist die Einstiegsdroge, eine Erklärung folgt später. Es gibt nur ganz wenige Menschen die Abstinent leben, jeden anderen als Drogenkonsumenten zu bezeichnen wäre doch schon etwas abstrus. Alkohol wird nur durch jahrelangen Missbrauch zum Problem, vorher stellt sich keine eigentliche, zumindest nicht körperliche Sucht ein. Die Folgen vom Jahrzehntelangen Alkoholmissbrauch sind, anders als bei anderen teilweise härteren Drogen hinlänglich bekannt und in allen Variationen veröffentlicht worden. Das Endstadium ist die Leberzirrhose und dem folgen schleichenden Tod. Trotzdem können schwer Alkohol süchtige Menschen noch relativ alt werden. Viele dieser Alkoholsüchtigen Menschen greifen aus Stress oder psychischer Not zur Flasche und kommen dann nicht mehr davon los. Würde man die härteren Drogen Liberalisieren wäre es nur logisch, dass viele zu diesen härteren Drogen greifen würden. Ihre Situation würde dadurch nicht etwa gelindert sondern massiv verschlechtert. Die Suizid Rate würde explosionsartig nach oben schnellen und die Sozialen Folgen wären unabsehbar. Weshalb dies so wäre, werde ich Ihnen noch erklären. Cannabis, Marihuana, Hanf und „Gras“ Wohl
kaum eine Droge wird mehr verharmlost als Haschisch, dies obwohl die Droge
gar nicht so harmlos ist wie sie scheint. Gelegentlicher Konsum ist aber
kaum schädlicher als das gelegentliche trinken von Alkohol, deshalb wird
hier eine Legalisierung auch kaum schlimmere Folgen haben als dies bei
Alkohol der Fall ist. Negativ ins Argument geführt werden kann, dass
Cannabis geraucht wird und so neben dem Cannabis auch der Tabak Konsum gefördert
wird. Mann muss sich wirklich die Frage der Liberalisierung stellen, denn
Cannabis ist tatsächlich die Einstiegsdroge, 99% aller Drogensüchtigen
haben mit Cannabis begonnen. Dadurch, dass Cannabis nicht legal ist, müssen
oft Umwege in Kauf genommen werden um an die Droge zu kommen, diese Umwege
führen in manchen Fällen zum Umgang mit der falschen Gesellschaft. So
kann es geschehen, dass jemand der eigentlich einsam ist plötzlich neue
Freunde im falschen Milieu findet und so einen geradezu einladenden Weg
zur stärkeren Droge findet. Untersuchungen haben zum Beispiel ergeben,
dass Snowboarder eine deutlich höhere Drogentoleranz haben als in anderen
Funsportarten, es ist eine Art Lifestile. Im weiteren Abschnitt werde ich die
Wirkungsweise und die Folgen von übermäßigem Cannabis Missbrauch erklären. Marihuana
sind getrocknete Blätter, Stängel und Blüten des Indischen Hanfes.
Diese werden wegen ihrer halluzinogenen und entspannenden Wirkung geraucht
oder gekaut. Der psychoaktive Bestandteil von Marihuana, die Droge
Tetrahydrocannabinol kurz vor allem unter THC bekannt, ist in den
Triebspitzen der Pflanze konzentriert vorhanden. Haschisch ist eine Droge,
die aus den harzreichen Drüsenhaaren der weiblichen Cannabis-Pflanze
gewonnen wird und enthält rund achtmal so viel THC wie Marihuana. Zu einer Sucht kann die täglich bestehende Drogeneinwirkung auf
den Organismus führen, die zu einer mit jedem Tag zunehmenden Abhängigkeit
führt. Jahrelanger, regelmässiger Konsum zieht meist starke Einschränkungen
der kognitiven (intellektuellen) Fähigkeiten, erhebliche Störungen von
Gedächtnis, Lernen und Aufmerksamkeit sowie beträchtliche Verlängerungen
der Reaktionszeit nach sich. Besonders dieser Befund und die Störung der
kognitiven Funktionen haben offensichtliche Konsequenzen für das Lenken
von Kraftfahrzeugen. Regelmässiger Konsum von Cannabis durch Halbwüchsige
führt ausserdem zu vielerlei Problemen, einschliesslich erhöhter Straffälligkeit.
Brook et al. (1999)
fanden eine signifikante Zunahme der Fälle mit Problemverhalten wie
Gewalttätigkeit, Unfähigkeit, sich am Arbeitsplatz oder in der Schule in
eine Gemeinschaft einzuordnen, Eingehen unnötiger Risiken und Verlassen
der Schule. Regelmässiger Konsum von Cannabis führt in diesem jungen
Alter zur ernsthaften Störung der geistigen Entwicklung. Das Interesse
sowie die Leistung am Arbeitsplatz und in der Schule lassen nach, die
Beziehungen zu Familie, zu Partnern und Freunden sind gestört.
Depressionen, Ängstlichkeit und Anfälle von Verfolgungswahn werden häufig
beobachtet (O'Brian, 1996; Brook et al., 1999). Das Rauchen von Marihuana
unterdrückt das für eine erfolgreiche Schwangerschaft so wichtige
luteinisierende Hormon bei Frauen (Mendelson et al., 1986), deprimiert das
Plasma Testosteron bei männlichen Individuen (Kolodny et al., 1976;
Barnett and Chiang, 1983) und reduziert die Spermatogenese (Mueller et
al., 1990). THC hat eine sogenannte Halbwertszeit von ca. 25 Stunden im Blutplasma und eine weitere in den Geweben vor allem Fett von bis zu 5 Tagen, dies führt dazu, dass nach einmaligem Gebrauch der Droge, der Körper etwa einen Monat braucht bis das THC komplett aus dem Körper ausgeschieden ist. (Die Halbwertszeit sagt aus, wie lange es dauert bis die gelöste Menge, die Hälfte des Seerumspiegels erreicht hat, danach wieder gleich lang für eine weitere Hälfte der vorherigen Hälfte, nachdem dies 6 x durchlaufen wurde ist die gelöste Menge gleich Null). Dies ist insofern wichtig, dass man weis, dass die Droge nicht nur eine Stimmulane Wirkung hat sondern sich in grosser gelöster Menge im Körper befindet. Nur etwa 1% des THC gelangt in das Blut und somit ins Hirn, diese Menge reicht aber offenbar aus die gewünschte Wirkung zu erreichen. Insgesamt gibt es in der Hanfpflanze etwa 430 chemische Verbindungen, die meisten davon sind noch nicht untersucht (bisher wurden 62 Stoffe untersucht), es ist aber bekannt, dass Cannabis geraucht, deutlich mehr Lungenschäden hervorruft als dies mit Teer und Nikotin der Fall ist. Beurteilen Sie nun selber, ob die Droge wirklich so unbedenklich und harmlos ist wie ihr oft attestiert wird Amphetamine „Speed“ Ein häufig missbräuchlich angewendetes Stimulantia sind die Amphetamine. Amphetamine wurden in den dreißiger Jahren als Mittel gegen Erkältungen und Heuschnupfen eingesetzt. Später erkannte man, dass sie auf das Nervensystem wirken. Einige Zeit wurden sie als übliche Appetitzügler zur Unterstützung der Gewichtsabnahme angewendet. Heute wird die Verwendung hauptsächlich auf die Behandlung von Hyperaktivität bei Kindern und Narkolepsie eingeschränkt. (Narkolepsie ist eine Störung, die durch anfallsweisen, unüberwindlichen Schlafzwang am Tage gekennzeichnet ist). Bei kindlicher Hyperaktivität wirken Amphetamine beruhigend. Wenden jedoch Erwachsene Amphetamine an, so wirken diese Stoffe antriebssteigernd, stimmungsaufhellend und vermindern Ermüdung und Schlafbedürfnis. Amphetamine werden heute aufgrund ihrer schädlichen Nebenwirkungen in der Medizin nicht mehr eingesetzt. Mitte der achtziger Jahre wurde es von der UNO-Betäubungsmittelkommission in die Liste der verbotenen Stoffe aufgenommen. Es entwickelt sich rasche Toleranz sowohl gegen die euphorisierende als auch gegen die appetitzügelnde Wirkung von Amphetaminen. Oft werden ihre Anwender auch reizbar und redselig. Amphetamine können schon nach kurzer Zeit der Anwendung Symptome wie akute Schizophrenie (krankhafte Persönlichkeits Spaltung), Psychosen (meist manisch depressiv) und Phobien (unbegründete nicht substanzielle Panikartige Angstzustände im Dauerzustand) herbeiführen. Entzug von Amphetaminen, besonders wenn sie intravenös verabreicht wurden, ruft starke Depressionen hervor, die so unangenehm sind, dass der Abhängige einen starken Drang verspürt, die Droge weiter zu nehmen, bis es schließlich zum Zusammenbruch kommt. Hier folgt nun die Erklärung weshalb dies so ist: Stellen Sie sich die Hirnchemie wie folgt vor: da sind ca. 20 Milliarden sogenannter Neurotransmitter, also elektrochemische Botenstoffe die u.a. über unser Wohlergehen bestimmen. Auf jeden dieser Neurotransmitter kommen bis zu 10`000 Neuronen, und alles ist in rasend schneller Bewegung. Amphetamine wirken und verbrauchen nun bestimmte stimmungsverantwortliche Neurotransmitter wie z.B. das Noradrenalin, dieser Neurotransmitter ist u.a. verantwortlich für unsere körperliche und psychische Leistungsfähigkeit, durch Amphetamine wird mehr Noradrenalin stimuliert und verbraucht als der Körper herstellen kann, die Folge davon sind die oben erwähnten Depressionen. Letztlich ist die Auswirkung allerdings noch nicht so gravierend wie diese von Kokain, siehe übernächster Abschnitt der Fall ist. Da sich im Körper aber relativ rasch eine Biochemisch Toleranz zu Amphetaminen entwickelt (weil das Mittel nicht mehr stark genug ist um die restlichen Neurotransmitter zu stimulieren), ist es nicht verwunderlich, dass der nächste Schritt oft die "Flucht" in die stärker wirkende Droge wie Kokain ist. Zu sagen wäre noch, dass auch ein Entzug nie mehr eine 100% Heilung bringt da einige elektrochemischen Abläufe der Neurotransmitter gestört bleiben. Ecstasy: Ecstasy
ist ein halluzinogenes Amphetamin - Derivat (in
der Chemie die gebräuchliche Bezeichnung für Abkömmlinge chemischer
meist organischer Substanzen) und
zerstört Serotonin - Axone (langer
Fortsatz der Nervenzelle) schon bei
einmaligem Gebrauch. Zurückkommend auf das Serotonin. Viele Antidepressiva wirken auf Serotonin, sogenannte Serotonin Wiederaufnahmehemmer, sie schütten Serotonin allerdings nicht aus sondern hindern freie Serotonin Transmitter sich wieder an die Nervenzelle anzudocken, so wird das Gleichgewicht der natürlichen Serotonin Produktion also nicht gestört sondern so belassen wie es ist. Oft dauert es aber mehrere Wochen bis diese Antidepressiva anfangen leicht zu wirken, dies weil ein depressiver u.a. einfach zu wenig Serotonin hat und der Organismus erst wieder welches produzieren muss. Sie sehen also wie lange es dauert bis der Organismus Serotonin produziert. Ist diese Produktion durch Drogenmissbrauch erst mal gestört, bleiben meist chronisch depressive Zustände zurück weil sich die Hirnchemie nicht mehr erholen kann. Ecstasy kurbelt nun die Produktion von Serotonin an und schüttet es dann in rauen Mengen aus um es schlicht und ergreifend zu brauchen, es wird also Serotonin zerstört und die Körpereigene Produktion massiv ins Ungleichgewicht gebracht, wenn man nur ein einziges mal Ecstasy nimmt, produziert der Körper innerhalb von 30 Minuten soviel Serotonin wie der Körper in einigen Monaten natürlich selber produzieren kann, Sie sehen nun vielleicht wie verheerend die Folgen sein können. Über die sozialen Folgen habe ich schon hinlänglich berichtet. Das Beste was Sie tun können: Helfen Sie mit und verbreiten Sie die Wahrheit der Drogen. Kokain und Crack Diese Gentleman
Droge hat es nun wirklich in sich. Die Folgen der Droge sind fatal und
leider fast nicht bekannt. Leider ist die Sucht dieser Droge zu wenig
medienwirksam. Heroinsüchtige sind auf Grund Ihres desillusionierten
Auftretens in der Öffentlichkeit gerne ein Thema für die Medien. Kokain
Süchtige sind auf den Ersten Blick ganz normal oder gar unsere
Vorgesetzten und die scheinbar superleistungsfähigen Manager. Brechen
diese Menschen zusammen sehen wir sie nicht, da sie entweder in Psychiatrischer
Behandlung oder sogar in einer Psychiatrischen Klinik sind, viele bringen
sich sogar um. Doch von Anfang an, lassen Sie mich die fatale
Wirkungsweise dieser Droge erklären. Sicherlich ist Ihnen klar, dass die
gewünschte (und leider auch die unerwünschte) Wirkung einer Droge im
Hirn stattfindet. Wir verfügen im Hirn über ca. 20 Milliarden
Neurotransmitter (chemische Botenstoffe für die elektrochemische
Hirnstromübertragung) und auf jedes dieser Neurotransmitter kommen bis zu
10`000 Neuronen und alles ist in rasend schneller Bewegung. Eines dieser
Neurotransmitter heisst Dopamin. Dopamin ist u.a verantwortlich für:
unser Wohlergehen, unser Dynamik und unsere positive Energie und
Einstellung (es ist unser Belohnungs Neurotransmitter). Kokain wirkt ganz direkt auf dieses Dopamin, deshalb haben
Menschen welche Kokain zu sich nehmen auch so ein überdurchschnittliches
Selbstvertauen. Manche dieser Menschen scheinen nie zu schlafen und neigen
dazu ihr ganzes Umfeld halb wahnsinnig zu machen durch ihre Überaktivität.
Da
u.a. Kokain direkt auf das Dopamin sowie auf noch weiter wichtige
Neurotransmitter wirkt, wird dieses schneller verbraucht als es der
Organismus produzieren kann. Die Folge ist fatal. Da nach der
Wirkungsweise des Kokains ein scheinbar tiefes Loch mit Depressionsartigen
Zuständen folg , greift der Süchtige gleich wieder zu der Droge und
nimmt so immer mehr Kokain zu sich, irgendwann braucht der Süchtige
Kokain um in einem für ihn einen erträglichen Zustand zu sein, da aber
kontinuierlich Dopamin verbraucht wird, kommt unweigerlich der Zustand an
dem Kokain nichts mehr bringt, auch dann nicht wenn es in großen Mengen
eingenommen wird, spätestens jetzt greift der Süchtige zu „Crack“.
Ich möchte hier noch erklären was „Crack“ ist und wie es hergestellt
wird. Kokain wird ähnlich wie Heroin heiß gemacht und dann mit
Backpulver vermischt, obwohl dies eine Vermischung mit einer
„Nichtdroge“ ist, wird die Wirkung deutlich verstärkt. Backpulver
wirkt hier ähnlich dem, für daß es eigentlich hergestellt wurde, als ein
regelrechter Booster. Die Wirkung von Crack ist extrem stark und macht
innerhalb von absolut kürzester Zeit süchtig. Der Ehemals Kokain Süchtige
welcher nun diese Droge zu sich nimmt stimuliert damit noch das letzte bißchen
Dopamin welches er übrig hat, doch dies ist eine Selbstvernichtung auf
Raten. Bald nützt auch Crack nichts mehr und der komplette und totale
Zusammenbruch ist die Folge. Diese Menschen müssen dann unbedingt unter
dauernde psychiatrische Pflege gebracht werden, andernfalls ist die Möglichkeit
des Suizid sehr hoch. Der Körper muß nun ganz langsam das ihm
entzogene Dopamin und weitere Neurotransmitter wieder aufbauen, doch ein
normaler Haushalt wird nie mehr erreicht, deshalb
bleiben schließlich dauernde neurologische Schädigungen wie Phobien
(Panikartige Angstzustände im Dauerzustand) zurück. Diese Menschen wieder in unsere soziale Gesellschaft einzureihen
ist meist sehr schwierig oder gar unmöglich, oft verweilen diese Menschen
den Rest ihres Lebens in einer Psychiatrischen Anstalt. Der Einstieg zu Kokain ist Ecstasy welches nämlich ähnlich wenn auch
weniger stark wirkt. Wenn ich daran denke was für eine soziale
Katastrophe auf uns zukommen wird, dann täten wir gut daran, unser
Sparschwein schon mal zu füllen, so daß wir als einzelnes Individuum im
Alter überlebensfähig sein werden, unser Sozialapparat wird, und da bin
ich sicherlich kein Prophet wenn ich das sage, zusammenbrechen. Heroin Wir gehen davon aus, dass Heroin die schlimmste aller Drogen sei. Doch diese Meinung muss relativiert werden. Heroin ist neurologisch gesehen weniger schlimm als die Designer Drogen. Was schlimm ist, sind die sozialen Auswirkungen in der Gesellschaft und die körperlichen Anomalitäten und Krankheiten welche sich durch schlechte Hygiene einstellen. Drogenkriminalität und Prostitution sind weitere Folgen der Sucht. Heroinsüchtige sind medienwirksam, und so wird das Thema entsprechend breitgeschlagen. Viele Menschen wurden auch schon direkte Opfer der Drogenkriminalität. Da wir Menschen nicht fähig sind das kollektive Elend wahrzunehmen zeigen wir Verständnis und Anteilnahme für die einzelnen Opfer. Die Medien wissen um diesen „begrenzten Schaltkreis“ des Menschen und machen sich diese Schwäche entsprechend zu Nutzen. Ich habe aber noch keine Sendung gesehen über all die psychisch desolaten Menschen welche in Psychiatrischen Kliniken weilen, weil sie Kokain oder andere Designer Drogen genommen haben. Was sehen wir dort? Ein Mensch welcher äusserlich ganz normal scheint und nur verbal über seine Geschichte erzählen kann, evtl. erzählt er uns auch noch von seinen Selbstmordversuchen. Für alle welche noch nie eine wirklich echte Depression erlitten haben ist das ganze so unreal das es nicht in unser begrenztes Bewusstseinsbild passt, uns fehlt schlicht das Verständnis und die Apperzeption. Bei einem Heroin Abhängigen sehen wir „aktiv“ d.h. optisch den scheinbaren Zerfall eines Menschen. Dies macht uns betroffen und wir sehen wie schlimm die Droge ist. Ich will hier keinesfalls Heroin bagatellisieren, die Droge und Ihre Folgen sind verheerend. Heroin wirkt direkt auf unser Schmerzempfinden, also auf die entsprechenden Rezeptoren in Hirn, ausserdem wirkt es Kardiovaskulär lähmend, d.h. der Puls wird reduziert und die Herzaktivität dezimiert. Heroin in seiner Medizinischen Form wirkt sehr stark Schmerzlindernd und nur begrenzt seditiv. Die Grenze zur stark seditiven Wirkung wie sie von den Süchtigen angestrengt wird, steht auf einem schmalen Grad der Leben und Tod Achse, im Klartext: Holt sich der Süchtige seinen Kik steht er meist mit einem Bein im Grab. Bei einer Überdosierung kommt es nämlich zum Atemstillstand. Diese Überdosierung wird meistens erreicht wenn der Süchtige ungewöhnlich reines Heroin bekommt und sich die gleiche Menge wie üblich spritzt. |
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